MINT-Campus
Jugendliche für MINT begeistern


Ausblick auf den Betrieb: 

Das SFTZ als ein außerschulischer MINT-Lernort betreibt MINT-Breitenförderung, MINT-Individual­förderung sowie MINT-Berufsorientierung für Jugendliche. Es gehört zum non-formalen Bildungssektor und unterstützt durch seine Arbeit den formalen Bildungssektor, also die Schulen. 

Dementsprechend fungiert ein Teil der SFTZ-Angebote als schulische Veranstaltungen:

  • Das SFTZ arbeitet als Klassisches Schülerlabor: dieses halbtägige Angebot richtet sich an ganze Klassen oder Schulkurse, die zusammen mit ihrem/r Fachlehrer*in während der Schulzeit das SFTZ besuchen, mit Genehmigung der Schulleitung. Vorzugsweise findet sog. Forschendes Experimentieren statt: Meist in Anlehnung an den Lehrplan werden Probleme gestellt, die mit der vorhandenen Gerätschaft experimentell gelöst werden sollen. Das ist nur möglich mit dem in der Schule zur entsprechenden Thematik vermittelten Vorwissen. Die authentische Laborumgebung und die selbstständige experimentelle Aufgabenlösung motivieren stark, d.h. die Klasse ist in den darauffolgenden Wochen hochmotiviert, und der Schulunterricht macht Freude. Vorbild ist das vom SFTZ-Abteilungsleiter von 2003 bis 2018 geleitete universitäre Chemie-Schülerlabor NanoBioLab.      Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben. Die Finanzierung ist in 2021 und 2022 bisher nur für zwei Halbtage pro Woche gesichert, das SFTZ könnte und möchte solche Praktika jedoch an mehr Halbtagen stattfinden lassen und im Endausbau zehn Halbtage pro Woche anbieten.
  • Das SFTZ bietet ein mehrtägiges Praktikum zu einem Themenkomplex an, z.B. für Schulen im Rahmen einer schulischen Seminarwoche. In diesem Fall kann bei Bedarf die thematische Einführung im Hörsaal des SFTZ vermittelt werden, z.B. von Professoren unter den MINT-Campus-Vereinsmitgliedern. Die Dozenten werden in der Regel ehrenamtlich arbeiten, aber die Finanzierung der Praktikumsbetreuung ist noch nicht gesichert.
  • Das SFTZ bietet Experimentiermöglichkeiten für Projekte der Beratungsstelle Hochbegabung Saarland an, sowie auch dazugehörige theoretische Unterrichtseinheiten. Die Finanzierung dieser Projekte ist durch die Beratungsstelle gesichert, so dass damit frühzeitig begonnen werden kann. 

 

  • Das SFTZ arbeitet als Schülerlabor zur Berufsorientierung und führt, zusammen mit Gemeinschafts­schulen, Industrieunternehmen und der IHK, Berufsorientierungskurse für gewerblich-technische MINT-Berufe durch; bei Erfolg erhalten die Kursteilnehmer einen Laborführerschein.     Vorbild ist der Laborführerschein des Deutschen Museums Bonn.        


Die IHK würde einen Dozenten schicken, aber insgesamt ist die Finanzierung bisher nicht gesichert. Deshalb ist auch die Konzepterstellung noch nicht in Angriff genommen worden.